Dienstag, 15. Oktober 2013

Nachtrag: Mammutbaum

Hi Carsten! Da ich leider das Bild nicht direkt unter den Kommentar setzen kann, hier noch das Beweisfoto, dass wir einen giant tree gesehen haben :-).

Samstag, 12. Oktober 2013

Offroad!!!

Nach über 1000 Meilen die wir bisher auf amerikanischen Highways, Freeways und sonstigen Straßen verbracht haben, war es mal Zeit die Straße zu verlassen. Außerdem darf ja in jedem guten Urlaub eine ordentliche Portion Action nicht fehlen. Und was gibt es schon actionreicheres als mit supercoolen 250er ATV-Quads durch kalifornische Sanddünen zu heizen? Richtig! Nichts!

Also machten wir auf unserem Weg nach Santa Barbara einen kurzen Zwischenstop in Oceano, stapften in den nächstbesten ATV-Verleih und wurden nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung mit einem an einen Jeep angehängten Offroad-Bus-Anhänger etwa eine halbe Meile den Strand runterchauffiert, wo unsere Quads bereits auf uns warteten. Eine gefühlte Ewigkeit lang wurden uns die Fahrzeuge ausführlich erläutert bis wir von unserem Instruktor endlich das OK zum Umdrehen des Schlüssels und Betätigen des Startbuttons erhielten. Nach anfänglichem Zögern wurde letztendlich auch Sonja's Fuß (im Fall unserer Fahrzeuge eben der Daumen) zu Blei und so rasten wir etwa 1 1/2 Stunden durch die hügelige Sandlandschaft, ließen uns den Wind um die Ohren brausen und hatten dabei jede Menge Spaß.

Um uns nach der ganzen Action wieder auf das "eher langweiligere" Autofahren in unserem (natürlich ebenfalls supercoolen) Mustang Convertible einzustimmen, entspannten wir noch bei einem kleinen Subway Sandwich am Strand und fuhren dann los in Richtung Santa Barbara. Da das ATV-Fahren doch etwas anstrengender als erwartet war schafften wir es allerdings nicht ganz nach Santa Barbara, sondern schliefen in einem kleinen Motel direkt am Freeway, bei dem es außer dem eher günstigen Preis nichts erwähenswertes zu berichten gibt...

Pigeon Point Lighthouse, Sea Elephants

Um amerikanische Campusluft zu schnuppern machten wir einen kleinen Abstecher nach Berkeley, um uns die dortige Uni und die gemütliche Innenstadt etwas genauer anzuschauen...

Auf dem Coastal Highway #1 begann die Fahrt Richtung LA. Durch Zufall stießen wir auf eine tolle besondere Unterkunft: ein Hostel auf dem Gelände eines alten Leuchtturms, an dem wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang ankamen und am Abend einen beeindruckenden Sternenhimmel beobachten konnten :-). Nach einer erholsamen Nacht schlossen wir uns am nächsten Morgen noch kurz einer kleinen Führung über das Gelände rund um den Leuchtturm an, die aber recht schnell langweilig wurde und uns zum Auto und damit zu unserem nächsten Zwischenstop trieb: dem Año Nuevo State Reserve. Ein Fußmarsch von über 2 Meilen (einfach!!...)in knallender Hitze lag vor uns, doch es sollte sich lohnen.... Die Geräuschkulisse wurde immer lauter, wir kamen immer näher, aber konnten noch nichts sehen, bis wir am north point schließlich aus nächster Nähe hunderte Seeelefanten in freier Natur beobachten konnten. Wir sahen hauptsächlich männliche Jungtiere, die miteinander kabbelten, faul am Strand lagen und dabei zumindest für unsere Verhältnisse nicht gesellschaftsfähige Geräusche von sich gaben. Durch die freundlichen, sehr auskunftsfreudigen Mitarbeiter vom Park erfuhren wir, dass die Jungtiere bald von den größeren vertrieben werden und ab November schließlich die großen männlichen Bullen zur Paarung kommen. Dann gehen die Kämpfe wer der stärkste ist erst richtig los... Wir hätten dort noch Stunden stehen und diese faszinierenden Tiere beobachten können.
Übernachtet haben wir in Cayucos.

Dienstag, 8. Oktober 2013

On our way to San Francisco

Unser Weg nach San Francisco führte uns durch das ehemalige Goldrauschgebiet in Californien. Nach einer Nacht im Motel und einem klassisch amerikanischen Frühstück ;-), besuchten wir den kleinen Ort Placerville, nette Geschäfte mit antiken Sachen, aber sonst nicht viel zu sehen.

Über die Bay Bridge kamen wir schließlich nach San Francisco. Nun hieß es eine Unterkunft zu suchen. 1. Hostel was wir ansteuerten: geschlossen wegen shutdown,  7 andere durchtelefoniert, alle voll, motel angefahren - auch voll. Bei booking fanden wir schließlich ein motel was freie Zimmer versprach. Dort angekommen gestand der Mitarbeiter uns, dass er das letzte Zimmer Sekunden bevor er unsere Buchung sah vergeben hat. Aus Schlechtem Gewissen, großer Freundlichkeit oder getrieben von booking (letzteres war es wohl) rief der Mitarbeiter bei einem anderen Motel an und versprach uns ein Zimmer zum gleichen Preis. Nachdem er extra vorausfuhr, damit auch alles klappt, stellte sich heraus, dass wir genau vor dem Motel standen, dass uns 20 Minuten vorher abgewiesen hat. Naja, beim 2. Anlauf hats dann geklappt. Verwundert aber froh über ein Bett fielen wir bald in eben dieses.
Am nächsten Tag entschieden wir für ein 24h Ticket fürs Hop-on/Hop-Off Sightseeing. Im Bus ging es durch Downtown und über die Golden Gate Bridge bis nach Sausalito. Die Guides haben uns so einiges über sf erzählt und machten jede Menge Gaudi. Am Abend konnten wir die Stadt bei der night tour im Dunkeln genießen, vorbei an den Hochhäusern im Financial District, viktorianischen Häusern in Luxuslage, den berühmten cable cars und durch die Straßen Chinatowns. Am Abend spazierten wir entlang des Pier 39 und Fishermans Wharf. Die angedachte Tour nach Alcatraz fiel leider wegen shutdown aus :-(. Nach 2 Nächten ging die Reise schon weiter - obwohl man sicherlich viel mehr Zeit im schönen sf verbringen könnte.....

Freitag, 4. Oktober 2013

Yosemite Nationalpark

Am Montag Morgen ging es mit dem Bus zum Flughafen, wo wir unser Mietauto bekommen haben. Nachdem wir uns erfolgreich zu einem Update bequatschen ließen, begaben wir uns in unserem Mustang Convertible ( :-)! ) auf den Weg ins Yosemite Valley mit einem kurzen Zwischenstop am Hoover Dam (Energiequelle für all die Stromfresser in Las Vegas).
Um 23.50 Uhr nach einer langen Fahrt durch die Wüste und schließlich durch den dunklen, dunklen Wald, trafen wir endlich im Curry Village ein.
Am nächsten Tag starteten wir unsere Wanderung auf dem 'mist trail'. Die Landschaft ist grandios und nach Las Vegas sehr entspannend.  Wir sahen tolle Wasserfälle und begegneten vielen squirrels. Nur die erhofften viel erwähnten Bären haben wir nicht gesehen. Dabei mussten wir wegen der 'vielen' Bären extra unsere Lebensmittel und Kosmetiksachen bärensicher in Boxen verstauen.
Der Government Shutdown konnte uns glücklicherweise keinen Strich durch die Rechnung machen, da der Park für bereits anwesende Gäste noch bis 3.10. aufblieb.
Nach zwei kühlen Nächten im Zelt, begaben wir uns auf die Suche nach einem giant tree und wurden fündig. Wirklich beeindruckend.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Zwischenstop Toronto

Nach einem recht entspannten Flug mit großer Filmauswahl, stiegen wir in den Flieger nach Las Vegas. Bevor wir das jedoch tun konnten, mussten wir unsere 3 Äpfel am Zoll abgeben. Da uns das so leid tat, wollten wir noch mal schnell reinbeißen - von wegen: Don't eat that, you CAN NOT eat that...
Was soll man dazu sagen?!?!

Las Vegas

Tja, was macht man in Las Vegas? Spaß haben, zocken, sündigen? Haben wir natürlich alles nicht gemacht... :-)

...

Spaaaß, nach der 40 Dollar teuren Taxifahrt vom Flughafen zum Stratosphere Tower, dem Check-In und einer kurzen Zimmerbesichtigung wurden wir natürlich magisch von den bunten Lichtern und lockenden Sounds der im hoteleigenen Casino vorhandenen Slot Machines angelockt und, als hätten sie unsere jungfräulichen Spielerhände erkannt, gleich mit 80 Dollar Wilkommensgewinn begrüßt. Wie viel davon am Ende noch übrig geblieben ist wird hier mal dezent verschwiegen :-)

Sonst gibt es in Las Vegas alles was man sich vorstellen kann: Riesige Casino Buffets, ein Meter lange Drinks mit Umhängeschlaufen, Paris, Venedig, New York (!...) und jede natürlich jede Menge Leute. Wir hatten jede Menge Spaß, gingen jeden Abend mit leichtem Kopfweh ins Bett und freuen uns aber auch auf die Entspannung und Erholung der nächsten Tage...